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Bike Boom mit Hürden: Neue Studie zu Fahrrad-Leasing und Schäden
Deckt sich das Interesse am Dienstrad mit dem Angebot? Welche Vorteile und Vorbehalte gibt es? Außerdem: Neue Daten zu Schäden an Fahrrad und E-Bike.
Viele wünschen sich ein Dienstrad von ihrem Arbeitgeber; doch die meisten haben bislang kein entsprechendes Angebot. Dies findet eine neue Studie des Versicherers und Leasing-Anbieters linexo heraus. Die repräsentative Befragung von über 5.000 Fahrrad- und E-Bike-Besitzenden erfasst erstmalig die Erfahrungen und Einstellungen zum Dienstrad aus der Perspektive der Radelnden selbst. Unabhängig davon, ob das Bike geleast oder direkt gekauft ist: Die Studie zeigt auch, von welchen Schäden das Bike am häufigsten betroffen ist.
Mehr als ein Viertel der von linexo und Statista Befragten [1] möchte gern ein Dienstrad leasen. Dabei hat ein großer Teil der Befragten keinen Zugang zu einem solchen Angebot: 47,4 Prozent der Befragten ohne Dienstradleasing sagen, dass ihr Arbeitgeber kein entsprechendes Angebot macht.
„Längst nicht alle am Dienstrad Interessierten erhalten ein Leasing-Angebot von ihrem Arbeitgeber. Unser Auftrag ist also klar zu zeigen, dass sich dieses nachgefragte Benefit für Unternehmen jeder Größe lohnt. Denn wenn Leasing und Versicherung aus einer Hand kommen, heißt das für Arbeitgeber und -nehmer minimaler Aufwand, null Risiko und bestens geschützt zu radeln“, so Sören Hirsch, Bereichsleitung bei linexo by Wertgarantie.
So wird geleast: Gehaltsumwandlung versus Gehaltsextra
Typischerweise wird das Dienstrad per Gehaltsumwandlung finanziert. Dabei wird die monatliche Leasingrate vom Bruttogehalt des Arbeitnehmers abgezogen; der entstehende Steuervorteil begründet die Ersparnis gegenüber dem Direktkauf. Erstmalig erhebt die linexo Studie, inwiefern Unternehmen das Dienstrad zusätzlich fördern: 30 Prozent der Leasingnutzenden und -interessierten freuen sich über einen Zuschuss ihres Arbeitgebers zur monatlichen Rate. Rund 14 Prozent erhalten das Leasingbike von ihrem Arbeitgeber sogar als steuerfreies Gehaltsextra. Wie hoch der individuelle Kostenvorteil von einem Dienstrad gegenüber dem Direktkauf ist, berechnet zum Beispiel der linexo Rechner.
Geringere Kosten: Top Gründe für ein Dienstrad
Der attraktivste Aspekt eines Dienstrad-Leasingvertrags ist mit 47 Prozent eindeutig die geringe monatliche Belastung. Auch der Wunsch nach einem „Rundum-sorglos-Paket“ ist groß: 39,6 Prozent setzen auf im Vertrag enthaltene Versicherung und Inspektion, 32,8 Prozent auf Ersatzfahrrad und den Ausschluss von Selbstbeteiligung bei Diebstahl oder Schäden. Fast einem Drittel ist zudem eine schnelle und unkomplizierte Schadenbearbeitung wichtig.
Schaden Nummer 1: Verschleiß
Dass eine umfassende Absicherung des Bikes sinnvoll ist, zeigen die Schäden, die die Befragten erlebt haben. Der Klassiker Verschleiß betrifft 50 Prozent der Fahrräder und 27,7 Prozent der E-Bikes. Neben den klassischen Schadenszenarien, wie Verschleiß, Sturz oder technische Defekte wurde auch nach Schäden durch unsachgemäße Handhabung gefragt (Fahrrad: 31,5 %; E-Bike: 15,4 %), etwa Reifenpanne oder verbogene Schutzbleche.
„Unsachgemäße Handhabung ist ein häufiger und neben Verschleiß ein weiterer wahrscheinlicher Schaden. Das sollte aufrütteln! Insbesondere diejenigen, die ihr Bike bisher nur gegen Einbruchdiebstahl mit der klassischen Hausratversicherung geschützt haben. Wer im Schadenfall nicht selbst zahlen möchte, braucht für sein Bike einen Komplettschutz“, rät Hirsch.
[1] Diese Studie basiert auf einer Befragung, die in Zusammenarbeit mit Statista durchgeführt wurde. Befragt wurden 5.006 Fahrrad- und E-Bike-Nutzerinnen und -Nutzer ab 18 Jahren. Die Stichprobe ist in den Merkmalen Geschlecht, Alter und Bundesland bevölkerungsrepräsentativ zusammengesetzt und wurde über ein Online-Access-Panel erhoben. Der Erhebungszeitraum lag zwischen dem 05. und 26.11.2024.
Weitere Fragen, die die Studie beantwortet
- Was sind die größten Vorteile bzw. Vorbehalte beim Dienstrad-Leasing? Und warum wird es von manchen selbst dann nicht genutzt, wenn sie Anspruch darauf hätten?
- Verschleiß und technische Defekte: Welche Bauteile sind am stärksten betroffen?
- Was sind die relevantesten eigenverschuldeten Schäden?
- Wo gibt es die meisten Fahrräder und E-Bikes? Wie lange befinden sie sich schon im Besitz der Nutzenden – und welche Modelle sind am beliebtesten?
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